„Wir suchen aufgeschlossene und teamfähige Auszubildende“

Wir stellen zum 1. September neue Auszubildende ein. Welche Berufe können die zukünftigen EVLer bei uns erlernen?
Lea Kloss: Neben der Ausbildung zur Industriekauffrau/-mann, bieten wir ab Herbst zwei Aispildungsplätze zum Elektroniker:in für Betriebstechnik an. Drei jungen Kolleginnen und Kollegen bieten wir damit die Möglichkeit zu einer attraktiven Ausbildung bei den guten Konditionen der Energiewirtschaft und je nach Eignung eine langfristige Perspektive mit allen Chancen.
Du hast selber die Ausbildung zur Industriekauffrau vor zwei Jahren abgeschlossen und koordinierst jetzt im Personalbereich die Ausbildung. Was erwartet die angehenden Industriekaufleute?
Kloss: Während der Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann lernen die neuen Kolleginnen und Kollegen alle kaufmännischen Abteilungen kennen. Dazu zählen zum Beispiel der Einkauf, das Rechnungswesen und Controlling, der Vertrieb, die Marketingabteilung und die Personalabteilung. Um die Zusammenhänge innerhalb des Unternehmens besser zu verstehen, durchlaufen die kaufmännischen Auszubildenden auch die technischen Abteilungen. Die Azubi-Zeit bei der EVL ist also sehr abwechslungsreich und die neuen EVLer eignen sich ein breites Spektrum an Aufgabengebieten an.
Wie sehen die sonstigen Rahmenbedingungen für die Auszubildenden aus?
Kloss: Als zum Teil städtisches Versorgungsunternehmen werden wir nach Tarifvertrag bezahlt. Das Gehalt der Auszubildenden ist durch den „TVAöD“ festgelegt. Die neuen Kolleginnen und Kollegen starten mit 1368,26 Euro im ersten Ausbildungsjahr. Das steigert sich auf aktuell 1527,59 Euro im vierten Ausbildungsjahr. Der Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr. Sonstige Benefits der EVL sind eine betriebliche Altersvorsorge und Sonderzahlungen, Weiterbildungsmöglichkeiten, eine Betriebssportgemeinschaft sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung.
Die EVL bildet nicht nur für den kaufmännischen Bereich aus, sondern auch für die Technik. Was erwartet die angehenden Elektroniker:in für Betriebstechnik und was müssen sie mitbringen?
Kloss: Interesse am Berufsbild, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind bei dieser Ausbildung ebenso Vorrausetzungen wie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein – wir arbeiten mit Strom. Da oft in Teams gearbeitet wird, ist es natürlich auch wichtig, dass die Auszubildenden aufgeschlossen und teamfähig sind. Speziell in unserem Unternehmen, wo es auch zu Außendiensteinsätzen kommt, müssen sie Techniker „wetterfest“ sein und sich nicht scheuen sowohl an heißen, als auch an kalten Tagen im Freien zu Arbeiten. Einen Teil der betrieblichen Praxis vermitteln die Werkstätten unseres Ausbildungspartners Currenta. Dort wird in einer Elektrowerkstatt unter anderem Metallkunde, Installationen, Steuerungstechnik (SPS) und Verdrahtungsarbeiten vermittelt. Es finden dort auch die sehr intensiven Prüfungsvorbereitungen statt. Das zweite Einsatzgebiet ist natürlich die EVL: Hier werden die Auszubildenden im Netz (Strom/Beleuchtung), der Messtechnik und der Haustechnik ausgebildet. Sie begleiten erfahrene Monteure die ihr Wissen gerne weitergeben.
Neben tariflichen Rahmenbedingungen und Benefits, was macht die EVL als Arbeitgeberin aus?
Kloss: Als Energie- und Trinkwasserversorger ist die EVL ein systemrelevantes Unternehmen und deshalb ein stabiler und krisensicherer Arbeitgeber. Wir gehören zu den größten und bekanntesten Unternehmen in Leverkusen, trotzdem ist die Zahl von rund 380 Kolleginnen und Kollegen überschaubar und jeder kennt die meisten EVLer persönlich – von der Geschäftsführung aus durch alle Ebenen des Unternehmens. So fühlt man sich als Mitarbeiterin wie ein Teil einer großen Familie. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten abseits der Arbeit alle besser kennenzulernen, die Gemeinschaft zu stärken und miteinander zu lachen. Beim Mitarbeiterfest, unserer Karnevalsparty, bei Weihnachtsfeiern oder in den zahlreichen Betriebssportgruppen und -angeboten.
